Perfekte Pommes Frites – Erkenntnisse aus der Modernist Cuisine

Perfekte Pommes Frites – Erkenntnisse aus der Modernist Cuisine

Rezept von Tobias Funke
Aussen glasig-knusprig, innen cremig wie Püree: Die Modernist Cuisine hat das Pommes-Frites-Handwerk seziert, und das Ergebnis ist eine Drei-Phasen-Methode, die jede Imbissbude blass aussehen lässt. Der Aufwand lohnt sich, versprochen.
Personen
4
Vorbereitung
45 min
Zubereitung
30 min
Schwierigkeit
Mittel
Zutaten
1 kg mehligkochende Kartoffeln (z.B. Agria)
2 l Erdnuss- oder Rapsöl zum Frittieren
1 EL Salz fürs Kochwasser
Flor de Sal zum Bestreuen
Zubereitung
01
Kartoffeln schälen und in gleichmässige Stäbchen von rund 1 cm Dicke schneiden. 30 Minuten in kaltem Wasser wässern, damit überschüssige Stärke ausgespült wird, dann gut abtrocknen.
02
Die Stäbchen in gesalzenem Wasser knapp unter dem Siedepunkt 10 bis 15 Minuten garen, bis sie fast zerfallen. Vorsichtig herausheben, auf einem Gitter vollständig ausdampfen und auskühlen lassen. Diese Phase baut die cremige Innenstruktur.
03
Erste Frittur: Öl auf 130 Grad bringen, Pommes portionenweise 5 Minuten blanchieren, sie dürfen dabei keine Farbe nehmen. Wieder auf dem Gitter auskühlen lassen, ideal: 30 Minuten ins Gefrierfach.
04
Zweite Frittur: Öl auf 180 Grad bringen, Pommes 3 bis 4 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken. Kurz abtropfen, sofort mit Flor de Sal bestreuen und heiss servieren.
Der Gefrierschritt zwischen den Frittiergängen ist der Modernist-Trick für maximale Knusprigkeit: Die Risse in der Oberfläche werden beim zweiten Frittieren zu extra Kruste. Vorbereitete Pommes lassen sich nach Schritt 3 tiefgekühlt wochenlang lagern.
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